Afrikanische Prachtfinken

Prachtfinken in Akazienbaum über einem Wasserloch in Zimbabwe

Typische Savannenlandschaft Lebensraum vieler Prachtfinken

Ostafrika

Geographie Ostafrikas

Ostafrika umfasst 17 afrikanische Staaten sowohl muslimischer wie christlicher Prägung von Eritrea im Norden bis Simbabwe im Süden. Diese Aufzählung umfasst sowohl Staaten mit Küste (Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Mosambik und Tansania) wie auch binnenländische Staaten (Burundi, Kenia, Malawi, Ruanda, Sambia, Simbabwe, Somalia, und Uganda). Dazu zählen ebenfalls die vier Inselstaaten Madagaskar, Mauritius,die Seychellen und die Komoren.

Der so genannte Ostafrikanische Grabenbruch prägt die geologische Struktur Ostafrikas. Als Teil des Afrikanischen Grabenbruchs zieht er sich in zwei großen Strängen über 6000 Kilometer von Äthiopien bis nach Mosambik. Seine geologische Aktivität brachte die höchsten Berge und die tiefsten Seen Afrikas hervor. Der Westarm wird auch als zentralafrikanisches Rift bezeichnet, er wird im Norden durch den Turkansee und im Süden durch dem Malawisee begrenzt. Im Westarm liegen noch viele aktive Vulkane. Der Ostarm zeichnet sich insbesondere durch hervorstechende Bergmassive aus. Der Kilimandscharo und der Mount Kenya liegen hier. Der Ol Doinyo Lengai in Tansania ist der einzig noch aktive Vulkan des Ostarms.

Die Geographie der ost- wie zentralafrikanischen Gewässer zeichnet sich durch Grabenseen aus. Sie sind sehr lang, tief und schmal. Im ostafrikanischen Grabenbruch liegen alle größeren ostafrikanischen Seen, die beiden Stränge des Ostafrikanischen Grabenbruchs umschließen den Viktoriasee. Der Westarm zeichnet sich durch eine Reihe tiefer, großer Seen aus. Im Ostarm liegen eher kleinere, flachere Seen. In dieser Region sind die so genannten Afrikanischen Großen Seen angesiedelt. 

Albertsee (des 5.347 km²)
Der Albertsee liegt an der Grenze zu Zentralafrika. Uganda und die Demokratische Republik Kongo teilen sich das Gewässer.

Eduardsee (2.325 km²)
Der Eduardsee wird auch Rutanzigesee genannt. Er liegt zum größten Teil in der zentralafrikanischen Demokratischen Republik Kongo, zu einem kleineren Teil im ostafrikanischen Uganda.

Kiwusee (2650 km²)
Der Kiwusee oder Kivusee wird über den Rusizi in den Tanganjikasee entwässert. grenzt an die Demokratische Republik Kongo im Osten sowie Ruanda im Westen.

Malawisee(29.600 km²)
Er ist der neuntgrößte See der Welt, der Malawisee-Nationalpark gehört zum UNESCO- Naturerbe. Der Malawisee markiert die Grenze zwischen Tansania, Mosambik und Malawi.

Tanganjikasee (32.893 km²)
Er gilt als der größte See Zentralafrikas und ist damit der sechsgrößte see der Welt. Er führt das größte Süßwasservolumen Afrikas, nur der Baikalsee führt weltweit mehr Süßwasser. Neben den Staaten Sambia, Tansania und Burundi grenzt auch die zentralafrikanische Demokratische Republik Kongo an den Tanganjikasee.

Victoriasee (68.800 km²)
Der Victoriasee ist nach dem Kaspischen und dem Oberen Meer der drittgrößte See der Welt. Damit ist er der größte See in Afrika. Seine natürliche Größe wurden durch den Bau des Owen-Falls-Dammes 1954 vergrößert. Der Victoriasee grenzt auf der ostafrikanischen Hochebene an Tansania, Uganda und Kenia.

Der Turkanasee (6405km²) ist der größte See im Ostarm des Ostafrikanischen Grabens. Er ist das größte Binnengewässer Kenias. Viele der flachen Seen des Ostarms sind Salzseen. Weitere Seen im Ostafrikanischen Graben sind: Magadisee, Manyarasee, Balangidasee, Nakurusee, Bogariasee, Baringosee, Naivashasee, Elmenteitasee und der Natronsee

 

Gebirge:
Zu beiden Seiten des Ostafrikanischen Grabens bildeten sich Vulkanmassive, dies sind im östlichen Arm die des Kilimandscharo und des Mount Kenya.

Kilimandscharo-Massiv
Das Massiv ist die höchste Bergkette Afrikas. Der höchste Berg der Kette Kibo (5.895 m) ist gleichzeitig der höchste Berg Afrikas. Das Kilimandscharo-Massiv liegt im Nordosten Tansanias. Es gehört zum UNESCO- Naturerbe.

Mount-Kenya-Massiv
Das Mount-Kenia-Massiv in Kenia ist das zweithöchste Bergmassiv Ostafrikas. Es ist ebenfalls von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden. Sein höchster Berg ist der Batian (5.199 m), dem nach dem Kibo zweithöchsten Berg Afrikas.

Ruwenzori-Gebirge
Das Ruwenzori-Gebirge ist das dritthöchste Bergmassiv Ostafrikas. Es liegt an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Der Margherita Peak(5.109 m) ist der dritthöchste Berg des Landes.

Verunga- Vulkankette
Der Karisimbi (4507 m) ist die höchste Erhebung Ruandas. Er ist ein schlafender Vulkan der Verunga-Vulkankette. Der Nyiragongo im Kongo an der Grenze zu Ruanda ist der aktive und zerstörerischte Vulkan der Kette. Die acht Gipfel der Kette zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo prägen den Ostarm des Ostafrikanischen Grabens stark.

Ol Doinyo Lengai
Der Ol Doinyo Lengai ist der letzte noch aktive Vulkan des Ostarm des Ostafrikanischen Grabens. Er ist der einzige Vulkan der Welt, der durch Karbonatmirale dominierte Lava spuckt. Die Lave ist mit unter 600 Grad relativ kühl, entstammt aber weitaus tieferen Schichten als andere Lava.

Weitere bedeutende Gebirgsketten und Berge Ostafrikas sind:
das Mitumba-Gebirge, Mount Elgon, Mount Meru

Landschaftsformen:
Ostafrika zeichnet sich in erster Linie durch die ausgreifenden Gebirge und tiefen, großen Binnenseen des Ostafrikanischen Grabens aus. Savannen wie Tropenwälder prägen die Landschaft Ostafrikas. Die Küstenregionen sind tropisch-feucht, während sich das Landesinnere durch ein trockenes Klima auszeichnet.

Ostafrika zeichnet sich in erster Linie durch Trockensavanne aus. Eine Ausnahme dazu stellt insbesondere Uganda dar, das im Gegensatz zu seinen Nachbarstaaten über eine ausgeprägte und grüne Vegetation verfügt. In Kenia und Tansania wechseln sich aride und humide Landschaftsstrukturen ab. Unterbrochen wird die Trockensavannenstruktur in erster Linie an den Hängen der Bergmassive. An den Hängen des Mount-Kenya-Massivs konnte sich durch stetigen Niederschlag ein schmaler Streifen tropischen Regenwalds entwickeln. Auch die Hänge des Virunga-Vulkan-Massives sind von Bergregenwald bedeckt, in dem sie seltenen Berggorillas leben. Am Ruwenzori-Gebirge ist noch urwaldartiger Regenwald zu finden.

Ostafrika durchzieht eine lange Hochebene, die sich bereits im Hochland von Abessinien in Äthiopien wiederfindet, wo auch die Hauptstadt Addis Abeba liegt. Das Hochplateau setzt sich ungebrochen in Burundi fort. Daneben zeichnet sich auch Ruanda durch seine Hochebenenstruktur aus. Dschibuti ist vor allen Dingen durch Salzbecken, Vulkane und Seen geprägt. Durch den Ostafrikanischen Graben begründet zeichnet sich Ostafrika durch extreme natürliche Bedingungen aus.

Die Inselkette der Komoren und Mauritius sind vulkanischen Ursprungs. Im Unterschied dazu stehen die Seychellen, die nicht vulkanischen Ursprungs sind, sondern bestehen aus Granit. Sie zeichnen sich durch eine fruchtbare Vegetation aus. Madagaskar ist teilweise vulkanischen Ursprungs, weist jedoch auch Teile harten Urgesteins wie Basalt und Granit auf. Auf Madgaskar finden sich sowohl Trockensavanne als auch tropisch-feuchte Regionen.

Einige Prachtfinken Arten findet man auch in urbanen Gebieten Grauastrild oder Senegalamarant kann man auch in Dörfern oder Städten beobachten

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